Für die Presse

Studie Spitzenverkauf 2007: Das erwarten Einkäufer von Verkäufern

Eine aktuelle Studie an der European School of Business (ESB) Reutlingen belegt: Industrie-Einkäufer schätzen traditionelle Werte wie Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit zunehmend. Erhebliches Verbesserungspotenzial gibt es insb. für das Eingehen auf Kundenbedürfnisse und beim Kundenbeziehungsmanagement.

 

Wie definieren Industrieeinkäufer einen Spitzenverkäufer?

Beim Vergleich mit den von Industrie-Einkäufern als bedeutsam erachteten Eigenschaften eines Spitzenverkäufers ergaben sich interessante und signifikante Unterschiede, wie Abbildung 1 zeigt.

 

 

Das Verkäuferverhalten aus dem Blickwinkel der Einkäufer

Betrachtet man die Erfahrungen der Einkäufer mit den Ausprägungen der Eigenschaften von Spitzenverkäufern, dann ergibt sich das folgende Bild. Eine Vielzahl an Defiziten, speziell bei den von den Einkäufern als sehr wichtig angesehenen Kriterien, werden augenscheinlich(vgl. Abb. 2).

 

 

Abb. 2: Bedeutung und Ausprägung von Eigenschaften von
 Spitzenverkäufern aus Sicht von Industrie-Einkäufern (n = 528)
 © Prof. Dr. Marco Schmäh, Studie Spitzenverkauf 2007

 

Verbesserungspotenzial für mehr Erfolg im Verkauf

Ehrlichkeit

Die aus Einkäufersicht fünf wichtigsten Eigenschaften sind bei Spitzenverkäufern bereits in hohem Maße ausgeprägt (vgl. Abb.1). Aber an der "Ehrlichkeit" bei Information und Argumentation ist noch Handlungsbedarf feststellbar. Da diese Eigenschaft stark in der Persönlichkeitsstruktur verankert ist, wird man mit traditionellem Verkaufstraining wenig Veränderungen erreichen können.

 

Erkennen der Kundenbedürfnisse

Ein weiteres Verbesserungspotenzial ist beim Erkennen der Kundenbedürfnisse festzustellen. Auch Spaß am Verkaufen, Produktkenntnis sowie Identifikation mit dem Verkaufsprodukt sind zu optimieren. Sympathie und Vertrauen auf persönlicher Ebene zum Einkäufer genügen nicht, denn dieser will primär mit "ehrlichen" Argumenten, denen er vertrauen kann, überzeugt werden. Selbst wenn der Einkäufer emotional entscheidet, so benötigt er doch auch rationale Argumente zur "Begründung" seiner Entscheidung.

 

Fokus auf Kundenbeziehung

Bei weniger guten Verkäufern wurden besonders mangelnde Produktkenntnisse, geringe Bereitschaft zum Eingehen auf Kundenbedürfnisse, unangemessene Dominanz und stellenweise sogar Arroganz im Auftreten und in der Gesprächsführung sowie zu starker Druck auf den schnellen Vertragsabschluss als gravierende Mängel identifiziert.

 
Mehr Informationen und Beratung

Mehr Informationen und Beratung zum Thema Spitzenverkauf erhalten Sie bei:

 

Prof. Dr. Marco Schmäh
Sales & Service Consulting
Ernst-Felger-Weg 60/1
D-72770 Reutlingen
Tel.: 0049-(0)7072/ 923 923
E-mail: Vorname.Nachname@web.de
http://www.value-based-selling.de

© 2004 - 2010